Media Indexer Entwicklung Status 1Donnerstag, 28 Juli, 2011 2:24

Es gibt ja bereits ein, zwei Media Kataloge für KDE und GTK, die mir aber zu aufgebläht sind und und für meinen Zweck "auf welchem USB Stick befindet sich die Datei xyz?" einfach zuviele Abhängigkeiten mitinstallieren, die ich gar nicht haben will.

Ausserdem will ich mehr C Programmieren und nachdem Perl mit Sqlite3 und zip und unzip Funktionalität gar nichts anfangen konnte, habe ich also mein zweites C Projekt angefangen, das mich sehr beansprucht hat und deswegen gab es auch lange nichts Neues hier zu lesen.

Inzwischen bin ich mit meinem persönlichen Media Indexer aber weit fortgeschritten und möchte an dieser Stelle bereits einmal ein paar Schnipsel Screenshots zeigen. Ich habe wirklich viel C Programmierungstechnik dazugelernt, dazu gleich mehr.

Ich stelle hier nur kurz mal dar, was ich gerne hätte:

Ein Programm, dass gemountetet Datenträger in /media liest, die Informationen in eine Datenbank schreibt, die ich einfach mal abfragen kann und die mir dann schnell Ergebnisse auswirft. Ich hätte ja auch einfach ein "ls -lR > USB-Stick.inhalt" pumpen können und anschliessend ein "grep" draufwerfen können. Das ist schnell erzeugt, das mit schnell ausgelesen irgendwann aber nicht mehr.

Ausserdem sollte dieses Programm kein Konsolenprogramm werden, sondern grafisch für den Desktop sein. Erste positve Erfahrungen hatte ich mit Zenity  schon gesammelt und das sollte auch meinen Ansprüchen genügen.

Dazu sollte eine Datenbank gehören, auch meinetwegen gerne verteilt auf verschiedene Dateien wie eine Datei pro Datenträger und starke Abhängigkeiten wie Server/Client Datenbanken wollte ich auch nicht haben dafür, sondern etwas wie eine Berkely Datenbank.

Meine Wahl fiel jedoch auf Sqlite, das auch in aktuellen Produkten wie Firefox und I-Phone Verwendung findet.

Bisher habe ich Einlesen fertig, hier sind die Screenshots:

Auswahl des/der Datenträger:

Datenträger Auswahl, auch mehrere  

Einlesen der Dateien, hier ist die Dauer ungewiss und durch einen pulsierenden Fortschrittsbalkens dargestellt:

Dateien einlesen

Schreiben der Datenbank mit den zuvor ermittelten Daten, hier ist der Verlauf eindeutig und es kann ein echter Fortschrittsbalken angezeigt werden:

Datenbank schreiben

Fertig:

Ende Hinweis

Ich bin mächtig stolz auf mich, ich kann jetzt nämlich in C Programmen dynamisch Speicher aloziieren, was auch dringend notwendig ist, denn die Menge an Daten von vorher nicht bestimmten Datenträgern kann man nicht fest einprogrammieren.

Ausserdem habe ich gelernt, wie ich mit C nicht nur Sqlite3 Dateien reinpumpe, sondern auch wie ich Pragmas zur Geschwindigkeitsoptimierung verwende und Unterprogramme zum Un-/Komprimieren anmelde.

Eine wahre Wucht und ich freue mich schon auf das Gestalten der Ausgabe...

[Update 01.08.2011]

Meine Vorstellung, für jedes Medium je eine Datenbank zu schreiben und bei Abfragen die Funktion SQLITE_ATTACH zu verwenden, wodurch ich alle Datenbanken über ein Datenbankhandle ansprechen kann und alle Datenbanken wie eine erscheinen, schien ja das voll geile komfortable feature zu sein.

Jedoch bin ich beim Hinsehen auf die Grenzen gestoßen, z. Z. sind da nicht mehr als 62 Datenbanken  drin. Das erscheint mir doch ein bißchen wenig, sodass ich mich beim Datenbank Design kalt erwischt fühle und das wohl ändern muss. Also ist in etwa doch nur eine Datei für alles oder so angesagt, schließlich kann eine Datenbank 2^64 Reihen haben, eine Grenze die man eigentlich gar nicht haben können soll und dann wäre die Datei 14 TB groß. Das Datenbankdesign muss ich mir also nochmal überdenken.

Categories: Hardware, Linux, Programmierung, Selbstgemacht, Software

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