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...wie ich meinem Lenovo S660 Smartphone das GPS gefixt habeMittwoch, 07 Oktober, 2015 19:37

Als die monatlichen Kosten für Smartphone unterwegs online zu sein 10 € erreicht hatten, war dies ausgerechnet bei T-Mobile der Fall und zwar bei der Prepaid Abteilung - wer hätte das gedacht! Zeit für mich, auch endlich einzusteigen und mir einen mobilen Minicomputer zu zulegen.

Mein erstes Smartie war ein Sony Xperia Tipo. So klein, dass es locker in die Hemdtasche ging, fand ich gut, aber auch so klein, dass ich etwas Schwierigkeiten beim Lesen hatte. Es war aber 2 Jahre lang mein treuer Begleiter und hat mich mit Navit und Openstreetmap auch gut durch unbekanntes Terrain gebracht.

Selbstverständlich hatte ich es gerootet. Ich will wohl schon Administrator auf meinen Computern sein :-) und hatte auch schon Pläne geschmiedet, es zu modden. - Leider wollte mir T-Mobile dem Gerät zwar wohl die SIM entsperren, den Bootloader jedoch nicht. Der Traum von alternativen ROMs oder vielleicht Cyanogenmod war ausgeträumt und ich stinkig..., nie wieder wollte ich in D oder der EU ein gefesseltes und geknebeltes Smartie kaufen...

Also stolperte ich über Chinabuy, nachdem mir die Inder ihr YU wohl nicht so gern bzw. Amazon nur über indische Banken verkaufen wollten, wäre auch wohl doch nicht sooo toll geworden, na egal. Ein China-Smartie sollte es dann sein und was war das ein bunter Katalog von Möglichkeiten, so dass ich ganz geblendet ganz vergaß bei der Auswahl doch auf Cyanogen-Kompatibilität zu achten und so kam es, dass ich ein Lenovo S660 kaufte.

Ganz schön großes Brett für ein Smartie, finde ich immer noch. Hemdtasche no go. Hosentasche nur vorübergehend :-) Schön schnell, wahrlich und auch ein schönes Metallgehäuse - nur das GPS war wider Erwarten der große Reinfall. Minutenlanges Warten, bis Satelliten entdeckt werden konnten und dann zeigte es mich nicht auf der Straße, sondern durch die anliegenden Häuser fahren und weit hinten oder weit vorne, es war einfach ein Krampf.

Wiederholte Recherche im deutschen und englischsprachen Bereich brachten zwar Tips, aber keinen Erfolg. Bis ich auf eine russische Webseite stieß, http://lenovo-forums.ru/  die auch erklärte, woran es vermutlich liegt, weswegen Smarties, die eigentlich für den chinesischen Markt bestimmt sind, auf unserem Kontinent nicht oder nicht so gut navigieren können. Interessierte lesen es am besten selbst: http://lenovo-forums.ru/topic/8945-lenovo-s660-улучшение-работы-gps-gps-и-как-с-ним-бороться/  und wer kein russisch kann, wirft es eben bei https://translate.google.de  ein oder so. Die notwendige Software gibt es im Google Marketplace und ich für mein Lenovo S660 hatte endlich Erfolg damit und kann es also weiterempfehlen!

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Kokosfett als Deodorant und türkisches Kölnisch Wasser als Eau de ToiletteSamstag, 20 September, 2014 21:36

Die Informationswoche über Aluminium auf Arte hatte ich mit Spannung verfolgt und war schwer beeindruckt. Für mich ist hängen geblieben, dass Antitranspirantien mit Aluminium in Verdacht stehen, dass sie Krebs verursachen, auch bei Männern und dass in Gehirnen toter Alzheimer Patienten große Mengen von Aluminium gefunden wurden. - Wenn ich also kein Aluminium über meine Achselwässerchen aufnehme, kriege ich vermutlich keinen Brustkrebs und kein Alzheimer, d. i. ein schönes Geschenk mit wenig Aufwand, dachte ich mir.

Zuerst suchte ich mir Deodorants im Supermarkt heraus, die kein Aluminium in ihrer Inhaltsangabe aufführen. Das ist sehr müßig, weil die Schrift sehr klein und die Angaben sehr kryptisch sind. Damit war ich also nicht so sehr zufrieden und suchte weiter. Beim googlen mit den beiden Schlagworten Deodorant und DIY (do it yourself) wurde ich fündig. Am Anfang landete ich bei Kosmetik selbst herstellen und erst später stieß ich auf Kokosfett. Ich habe mir das leider nicht gebookmarked und finde das jetzt nicht wieder, aber das Standardrezept ist auch sehr einfach:

-1/4 Tasse Soda (Natron)

-1/4 Tasse Speisestärke

-2 EL Kokosfett

-Teebaumöl

-Lavendelöl oder etwas Zitrusartiges

Das alles wird einfach zusammengerührt, Kokosfett ist flüssig über 24°C und kann ggfs. in der Mikki geschmolzen werden. Stärke und Natron dienen der Konsistenzbildung, die angegebenen (ätherischen) Öle dem Duft. Das kann man so machen, muss man aber nicht. Man kann Kokosfett auch pur verwenden.

Nun muss ich ja auch mal sagen, dass ich nicht so viel schwitze. Ob das Kokosfett schwitzen verhindert, glaube ich nicht. Vom Teebaumöl habe ich das mal gehört - das hat aber nun mal einen prägnanten Geruch. Stark schwitzende Leute sollten auch beachten, dass die Haut unter der Achsel empfindlich ist. Vorsichtig testen mit Teebaumöl und mit niedrig dosieren anfangen!

Was bewirkt Kokosfett denn dann im Deo? Kokosfett wirkt gegen die geruchsbildenden Bakterien! Und es riecht auch nicht nach Kokos, es ist geruchsneutral!

Ich habe mir eine Mischung aus Kokosfett, Stärke und Natron gemacht. Das Natron macht die Masse sandig, daher muss man vorsichtig verreiben. Ich nehme immer eine kleine Menge mit der Fingerspitze auf, so ein Volumen wie zwei bis drei Erbsen haben ungefähr und drücke das mit dem Finger auf die Achsel. Dann warte ich einen Moment, damit die Körperwärme das Fett schmilzt und dann verreibe ich es.

Ich habe das Kokosfett nicht mit ätherischen Ölen angesetzt, auch nicht mit Teebaumöl. Die Beduftung habe ich anders. Ich habe nämlich ein Eau de Toilette aus türkischen Kölnisch Wassern gemischt, das benutze ich dafür. Neugierig? Google das mal oder geh doch mal einfach in den türkischen Supermarkt, die Wässerchen sind gar nicht teuer. Mein Duftwasser ist 50% Akcay Tütün Kolonyasi 65° und 50% Duru Mandalina Kolony 80°

Wo bekomme ich nun Kokosfett her? Der chinesische Supermarkt hat es in kleinen und großen Flaschen, da habe ich es her.

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Müsli ohne Kuh Milch - aber mit Soja MilchMittwoch, 04 Dezember, 2013 15:00

Eine Doku hat mir ins Bewußtsein gerückt, was ich latent schon lange wusste, jedoch aktiv nicht verfügbar war.

Kuh Milch enthält Wachstumshormone.

Nun gab es ja Verkaufsförderungen schon als ich ein Kind war - "Milch macht müde Männer munter" und aus der Zeit stammt wohl auch "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft".

Dass die Nahrungswelt so rosig nicht (mehr) ist, ist eine aktive Information, allein fehlt die Alternative, denn Nahrung brauchen wir. Dennoch besteht die Möglichkeit auszuwählen. Und so kam ich auf die Idee, Kuh Milch für mich als erwachsenen Menschen zu ersetzen.

Ich wusste wohl schon aus der Vergangenheit, dass mir Wasser oder auch ein Fruchtsaft im Müsli anstelle von Kuh Milch nicht schmecken wollten. Es sollte daher etwas anderes Milchiges sein. Soja Milch existiert, wusste ich, aber probiert hatte ich noch nie. Das sollte also jetzt so sein - Finde heraus, welche Soja Milch im Müsli schmeckt!

Daraufhin habe ich die Einkaufsmöglichkeiten abgeklappert, die ich sonst auch besuche, nur diesmal war mein Wahrnehmungsfilter anders eingestellt. Und ich wurde fündig. Allein in 4 verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten (Supermärkte, Discounter) hatte ich zusammengenommen eine beträchtliche Auswahl, wenn auch zu teilweise gepfefferten Preisen. Scheint wohl kein Massenmarkt zu sein :)

Zwei Märkte in meiner Umgebung hatten solche Produkte leider gar nicht.

So preiswert wie Kuh Milch ist eine pflanzliche Milch nun in keinem Fall. Wenn man das haben will, muss man mit mehr Kosten dafür rechnen. Und wie Kuh Milch schmecken ist eine Erwartungshaltung, die eine Pflanzen Milch nur sehr begrenzt erfüllen kann. Am Ende kam also heraus, dass es eine Geschmacksfrage wurde. Und Geschmacksfragen sind solche Fragen, deren Beantwortung die höchste Individualität haben und fern von Allgemeingültigkeit sind. Man muss also selbst probieren.

Die Sorten, die mir nicht schmecken, vernichte ich mit Zucker und Kakao als Heissgetränk. Das schmeckt dann noch und ist auch besser als mit Wasser.

Die Pflanzen Milch für's Müsli habe ich jedenfalls gefunden

Categories: Kochen, Lifestyle

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Initiative for a Basic Income in EuropeDonnerstag, 18 April, 2013 13:23

Offener Brief an die Presse, Frau Dr. Pötschke-Langer und Frau Ministerin Steffens von Philgood im Orignal auf Dampferhimmel (youtube)Sonntag, 18 Dezember, 2011 21:51

Video Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=oIpOpU-hgQQ 

Video Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=r9JO19bzft0 

YouTube-Kanal: http://www.youtube.com/user/Dampferhimmel 

Text Video Teil 1

In den letzten Wochen und Monaten wurden wiederholt und mit sich häufender Kadenz Negativmeldungen über die elektrische Zigarette in Presse, Funk und Fernsehen verbreitet. Wenn man sich die Mühe macht und sich die Verbreitung in den Medien, die Häufung der Meldungen und die Aussagen in den Berichten genauer anschaut muss man zwangsläufig zu der Vermutung kommen dass es sich um eine gezielte und systematische Kampagne handelt. Diese gipfelte nun in einer offiziellen Erklärung des Ministeriums für Gesundheit des Landes Nord-Rhein-Westfalens.

Frau Ministerin Steffens lässt in dieser Meldung verlauten

Zitat:

"Der Handel und der Verkauf von E-Zigaretten sowie von liquidhaltigen Kartuschen, Kapseln oder Patronen für E-Zigaretten sind, sofern die arzneimittel- und medizinprodukterechtlichen Vorschriften nicht eingehalten werden, gesetzlich verboten.“

Zitat Ende

Zu dieser Aussage würde mich interessieren wo genau dieses Gesetz zu finden ist. Es widerspricht nämlich gängigem EU-Recht. Der Europäische Gerichtshof hat mehrfach geurteilt dass die elektrische Zigarette oder die dazu verwendeten Liquids keine Arzneimittel sind und auch nicht als solche eingestuft werden können. Ich bin mir nicht sicher ob sich hier das Land Nord-Rhein Westfalen aus einer Laune heraus über das EU-Recht hinwegsetzen kann.

Im Weiteren führt Frau Ministerin Steffens aus:

Zitat:

„Wer gegen die genannten Vorschriften des Arzneimittelgesetzes verstößt, setzt sich der Gefahr strafrechtlicher Ahndung aus.“

Zitat Ende

Hier wird also den Händlern und Verkäufern von heute auf Morgen mit Strafe gedroht falls sie ihrem Beruf weiter nachgehen sollten. Obschon die elektrische Zigarette nicht unter das Arzneimittelgesetz fällt und die Händler somit auch nicht gegen selbiges verstossen.

Ich zitiere noch einmal Frau Ministerin Steffens:

Zitat:

"Es gibt derzeit keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass der bei der Nutzung der elektrischen Zigarette entstehende Dampf für Personen, die sich im gleichen Raum wie die Nutzerin oder der Nutzer der E- Zigarette befinden, ungefährlich ist."

Zitat Ende

Nun, diese Aussage ist schlicht falsch. Diese wissenschaftlichen Belege gibt es. Sie wurden sogar schon von mehreren Amtsstellen festgehalten.

Das Bundesamt für Risikobewertung hält dazu beispielsweise fest:

Zitat:

„Eine maßgebliche Belastung der Innenraumluft mit Schadstoffen wird bei Verwendung von elektronischen Zigaretten, die nikotinhaltige Lösungen vernebeln, nicht erwartet.“

Zitat Ende

Prof. Bernd Schönhofer, Chefarzt für Lungenheilkunde bestätigt in einer Stellungnahme:

Zitat:

„Nach dem Stand des heutigen Wissens besteht bei der E-Zigarette keine relevante Gefahr, dass Mitmenschen durch Passivrauchen geschädigt werden.“

Zitat Ende

Dies bestätigt auch eine Untersuchung der Raumluftbelastung im Vergleich E-Zigarette/Zigarette am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg.

Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen dass der einzige Schadstoff den eine elektrische Zigarette enthält das Nikotin ist. Nikotin wurde aber im Zusammenhang mit Passivrauchen niemals als Problem eingestuft. Im Gegenteil, es wurde in allen Studien zum Passivrauchen mit Tabakzigaretten immer wieder darauf hingewiesen dass Nikotin das kleinste aller Übel sei, da es nur in Minimalstmengen in die Raumluft gelangt, vergleichbar mit der Nikotinkonzentration beim Kartoffel- oder Tomatenkochen.

Eine kleine Anmerkung für diejenigen die es nicht wissen, auch in Kartoffeln, Tomaten, Auberginen und in anderen Naturprodukten ist Nikotin enthalten.

Die Aussage dass diese minimalen Nikotinmengen in der Raumluft für Drittpersonen schädlich sei wurde auch von Frau Dr. Pötschke-Langer mehrfach geäussert. Frau Dr. Pötschke-Langer ist die Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle.

In dieser Funktion war sie in den letzten Wochen als Expertin immer häufiger in allen Medien vertreten. Dabei hat Frau Dr. Pötschke-Langer ganz erstaunliche Argumente gegen die elektrische Zigarette vorgebracht.

Sie hat zum Beispiel einen bemerkenswerten Selbstversuch durchgeführt. Dabei hat sie allerdings nicht selber an einer elektrischen Zigarette gezogen, sondern sie hat zwei Probanden zugezogen die je eine E-Zigarette gedampft haben – im gleichen Raum wie sich auch Frau Pötschke und andere Mitarbeiter befunden haben

Ich möchte hier Frau Dr. Pötschke-Langer zitieren wie dieser Selbstversuch ausgegangen ist:

Zitat:

“Nachdem in dem Raum zwei E-Zigaretten geraucht worden waren, hatten meine Kollegen und ich Atemwegsreizungen und ein Benommenheitsgefühl”

Zitat Ende

Frau Dr. Pötschke-Langer, dieser Selbstversuch scheint mir nicht wirklich einen wissenschaftlichen Wert zu haben. Es ist weder eine wissenschaftliche Arbeit, noch eine Untersuchung oder gar eine Studie die man in allen Medien glaubwürdig vertreten könnte. Und unter uns: Entweder sind sie da einem kollektiven Placebo-Effekt zum Opfer gefallen – oder es waren Substanzen involviert die wir Dampfer bestimmt nicht rauchen würden. Elektrische Zigaretten verursachen weder Atemwegreizungen noch ein Benommenheitsgefühl. Weder für den Dampfer selbst noch für Personen im Umfeld.

Frau Dr. Pötschke-Langer hat sich in der Folge mehrfach geäussert dass das Propylenglycol – das ist der Hauptbestandteil in den Liquids – mit grösster Wahrscheinlichkeit sehr schädlich sei, einem Reizgas ähnlich und es dazu noch keine ausreichenden Studien gäbe.

Nun ist es aber ausgerechnet so dass es zu Propylenglycol – abgekürzt PG, sehr viele Studien gibt, im Speziellen auch zur Inhalation des Dampfes. Alle diese Studien kommen ausnahmslos zum gleichen Schluss: Nämlich dass Propylenglycol für den Menschen in keiner Weise schädlich ist.

PG ist eine sehr weit verbreitete Substanz die in der Kosmetik, in Lebensmitteln und Arzneimitteln zum Einsatz kommt. Auch in Asthma- und anderen medizinischen Inhalatoren ist PG der Trägerstoff.

Da Propylenglycol bakterienhemmend wirkt laufen in den USA bereits Versuche in denen PG-Dampf in die Belüftungsanlagen von Schulhäusern und Behörden eingespeist wird, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu verhindern.

Übrigens besteht auch der bekannte Disco- oder Konzertnebel aus Propylenglycol-Dampf. Und da werden dann ganz andere Mengen verdampft als mit einer elektrischen Zigarette.

Von Reizgas oder hoher Schädlichkeit kann hier also ganz sicher keine Rede sein.

Die nächste Aussage von Frau Dr. Pötschke-Langer war – ebenfalls wieder sehr breit in allen Medien gestreut – dass Nikotin in elektrischen Zigaretten krebserregend sei.

Darauf möchte ich hier aber gar nicht näher eingehen, weil es dazu genügend und ausführliche Studien gibt die allesamt aussagen dass Nikotin ohne Tabakverbrennung erwiesenermassen nicht canzerogen – also nicht krebserregend ist. Sonst müssten ja auch Nikotinpflaster und Nikotinkaugummis krebserregend sein, in diesen Produkten ist exakt das gleiche Nikotin enthalten wie in den Liquids der elektrischen Zigaretten.

Ja, es ging weiter, nun brachte Frau Dr. Pötschke-Langer Nitrosamine ins Spiel. Nitrosamine sind stark krebserregende Stoffe die auch in Zigaretten enthalten sind, man nennt sie da tabakspezifische Nitrosamine.

Frau Pötschke bezieht sich da auf eine Untersuchung aus dem Mai 2009 der amerikanischen Arzneimittelbehörde, der FDA.

Diese hatte verschiedene Liquids auf Nitrosamine untersucht. Die meisten davon waren frei von Nitrosaminen, in einigen wenigen hat man sie aber nachweisen können. Allerdings hat die FDA die Ergebnisse nie offen gelegt, es ist also unklar in welcher Menge Nitrosamine gefunden wurden. Allgemein geht man deshalb davon aus dass sich die gefundenen Mengen unmittelbar in der Nähe der Nachweisgrenze befinden und somit kaum schädlich sind.

Durch das Verweigern der Veröffentlichung der Resultate wird diese FDA-Untersuchung allgemein nicht anerkannt.

Der Versuch der FDA - unter anderem - mittels dieser Untersuchung die elektrische Zigarette als Arzneimittel einzustufen ist deshalb vor den US-Gerichten gescheitert.

In der Zwischenzeit gibt es neue und aktuelle Untersuchungen zu Nitrosaminen in den Liquids, die Aktuellste vom November 2011. Ein angesehenes Analyselabor in Hamburg hat bei keinem der getesteten Liquids Nitrosamine nachweisen können. Oder nur im unbedenklichen Marginalbereich wie sie auch in Pökelfleisch, Käse, Bier, Fisch usw. Vorkommen.

Dies sind nur ein paar wenige Beispiele um aufzuzeigen wie negativ und offensichtlich falsch im Zusammenhang mit der elektrischen Zigarette argumentiert wird. In der Berichterstattung der vergangenen Wochen wurden noch ganz andere Argumente ins Feld geführt die sich ebenfalls sehr leicht widerlegen lassen.

Ich möchte hier Frau Dr. Pötschke-Langer in keiner Weise irgend eine unlautere Absicht unterstellen. Ich bin überzeugt davon dass Frau Dr. Pötschke-Langer nach bestem Wissen und Gewissen im Dienste der Gesundheit handelt.

Allerdings ist es ganz erstaunlich dass – trotz der unbestrittenen Fachkompetenz von Frau Dr. Pötschke-Langer auf vielen Gebieten – so viele Falschmeldungen, Halb- und Unwahrheiten über das elektrische Rauchen in die Medienberichte eingeflossen sind.

Man muss sich deshalb die Frage stellen ob Frau Dr. Pötschke-Langer zum Thema elektrische Zigarette als Expertin hinzugezogen werden soll, oder doch eher jemand mit einem umfassenderen Detailwissen auf diesem Gebiet.

Damit möchte ich den ersten Teil meiner kleinen Botschaft an Sie abschliessen, ich sehe Sie gleich wieder im zweiten Teil.

Text Video Teil 2

Ich habe Ihnen im ersten Teil aufgezeigt welche zurecht gebogenen Wahrheiten in der Berichterstattung über die elektrische Zigarette verbreitet werden. Im zweiten Teil möchte ich Ihnen noch ein paar grundsätzliche Gedanken und weitere Fakten zum elektrischen Rauchen erörtern.

Erstens zum Thema Tabakprävention. Als Dampfer halte ich die Tabak- und Suchtprävention für sehr wichtig und unerlässlich. Und zwar aus dem einfachen Grund weil wir Dampfer zu diesen Süchtigen gehören. Wir wissen aus eigener Erfahrung wie schlimm es ist mit dieser Sucht zu leben und wie sehr diese Sucht den Alltag und die Lebensqualiät beeinträchtigt. Wir unterstützen deshalb die Prävention uneingeschränkt, damit nicht noch mehr Leute in die gleiche Suchtfalle tappen wie das bei uns leider der Fall ist.

Über 80% der Dampfer sind zwischen 40 und 60 Jahre alt und blicken auf eine unrühmliche Karriere von 20, 30 oder gar 40 Jahren Tabakrauch zurück. Alle diese Menschen haben zahlreiche Versuche unternommen mit dem Rauchen aufzuhören. Sie sind aber laufend gescheitert weil der Suchtdruck schlicht zu gross ist. Diese Menschen haben mit der elektrischen Zigarette die Möglichkeit erhalten ihre Sucht auf eine deutlich weniger schädliche Art zu befriedigen.

Dampfen ist nicht gesund! Dampfen ist schädlich! Ich werde nicht müde dies immer wieder zu betonen. Aber es ist mit Sicherheit um ein vielfaches weniger schädlich als rauchen.

Wir Dampfer sind übrigens sehr gesundheitsbewusste Menschen. Das mag im ersten Moment ein wenig paradox klingen, es ist aber tatsächlich so. Wir haben es geschafft mit den Zigaretten aufzuhören und achten deshalb sehr genau darauf was wir inhalieren und dass da keine zusätzlichen Schadstoffe involviert sind.

Und damit komme ich zu einem Thema dass immer wieder in der Presse verbreitet wird. Das Argument man wisse nicht was für Stoffe in den Liquids enthalten sind. Diese Aussage ist komplett falsch. Wir wissen sogar sehr genau woraus Liquids bestehen – im Gegensatz zu der Zigarette, dort wissen wir es nicht.

Wie haben von der Konsumentenseite her immer Druck auf die Hersteller und die Händler gemacht und Transparenz gefordert. Mit gutem Erfolg. Heute sind auf vielen Liquidfläschchen die genauen Inhaltsangaben deklariert oder es gibt separate technische Datenblätter oder Zertifikate dazu.

Auch die Forderung nach Liquidflaschen mit kindersicheren Verschlusskappen und die Forderung nach Warnhinweisen auf den Flaschen kam immer wieder von uns Konsumenten. Wir sind in dieser Frage auf dem richtigen Weg, immer mehr Händler und Hersteller erfüllen diese Forderungen.

Aus diesen Gründen unterstützen wir auch Kontrollen und Regulierungen der Inhaltsstoffe, das ist in jedem Fall in unserem Sinne. Dazu bedarf es aber ganz sicher keiner Einstufung als Arzneimittel.

Zum besseren Verständnis der Liquids möchte ich Ihnen noch kurz die Inhaltsstoffe aufzählen, es sind nämlich nur 3 oder vier. Prpylenglycol und Glycerin machen über 90% der Liquids aus, dazu kommen Lebensmittelaromen und – nur wenn gewünscht – Nikotin.

Alle diese Inhaltsstoffe sind auch in Zigaretten enthalten.

Ich erwähne dies um Ihnen aufzuzeigen wie absurd die Diskussion über ein Verbot der elektrischen Zigarette oder eine Einstufung als Arzneimittel ist.

Es wird also tatsächlich über ein Verbot – oder über eine massive Einschränkung – der elektrischen Zigarette diskutiert obwohl Tabakzigaretten, die exakt die gleichen Stoffe beinhalten und noch einige hundert nachweislich schädliche und krebserregende mehr – in jedem Warenhaus frei verkäuflich sind.

Meine Damen und Herren, das ist absurd! Ein Schelm wer dabei Böses denkt.......

Ein weitere Punkt der immer wieder in der Presse angeführt wird: Es gibt noch keine Studien über die elektrische Zigarette. Falsch, falsch. Es gibt Studien, es gibt wissenschaftliche Arbeiten, es gibt Untersuchungen und es werden immer mehr. Immer mehr Wissenschaftler beschäftigen sich mit der elektrischen Zigarette und veröffentlichen ihre Ergebnisse. Man muss sie einfach lesen wollen.

Natürlich gibt es keine Langzeitstudie über einen Zeitraum von 15 oder 20 Jahren. Das kann es nicht geben, weil es das elektrische Rauchen erst seit ca. 6 Jahren gibt. Also der Ruf nach solchen Langzeitstudien ist komplett verfehlt.

Auf der anderen Seite gibt es sehr viele Langzeitstudien über die Schädlichkeit der Zigarette oder über die Lungenbelastung durch den Strassenverkehr. Es wurde aber trotz all dieser Studien niemals über ein Verbot von Verbrennungsmotoren oder einer Einstufung derselben ins Arzneimittelgesetz diskutiert.

Prof. Dr. Michael Siegel von der Universität in Boston kommt in seiner letztjährigen Studie zum Schluss dass die elektrische Zigarette

Zitat:

„mindestens 1000mal weniger schädlich ist als die Tabakzigarette“.

Zitat Ende

In seinen Schlussbemerkungen zur Studie schreibt Professor Siegel:

Zitat:

'Würde man diese Produkte vom Markt nehmen, würde dies tausende Nutzer dazu zwingen, wieder Zigaretten zu rauchen. 'warum sollten die FDA und Anti-Raucher-Gruppen solche Schritte unternehmen, die die öffentliche Gesundheit ernsthaft schädigen würden? Die Einzigen, die durch ein Verbot der E-Zigarette geschützt würden, sind die Tabakkonzerne, da diese neuen Produkte die erste wirkliche Bedrohung ihrer Profite seit Jahrzehnten darstellen.'

Zitat Ende

Damit möchte ich mich nun direkt an die Presse wenden, sehr geehrte Journalistinnen und Journalisten. Es liegt jetzt in Ihrer Pflicht in dieser Sache objektiv zu berichten. Sie alle wissen um den Pressekodex. Die journalistische Ethik verbietet es Ihnen offensichtliche Falschaussagen ohne Prüfung zu veröffentlichen auch wenn sie von noch so hoch dekorierten Persönlichkeiten kommen.

Ich bitte Sie alle in dieser Angelegenheit Ihre Hausaufgaben zu machen und seriös zu recherchieren. Die Recherchen zu diesem Thema sind übrigens sehr einfach, Sie finden alle Informationen im Netz und das mit einem sehr geringen Suchaufwand.

Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, überhaupt nicht. Wenn man sich aber die Veröffentlichungen in den letzten Wochen und Monaten anschaut dann erkennt man ein Muster und es scheint offensichtlich dass hier eine Kampagne läuft. Sehr gezielt und sehr systematisch. Wer im Hintergrund die Fäden zieht, auf diese Spekulation möchte ich mich nicht öffentlich einlassen. Ich überlasse sie gerne Ihrem eigenen Urteilsvermögen.

Ich komme zum Schluss, aber ich möchte Ihnen unbedingt noch die Geschichte von Klaus erzählen, sie ist mir sehr wichtig. Klaus ist 56 Jahre alt, er ist ein sehr humorvoller, intelligenter und belesener Mensch. Er besitzt seit 30 Jahren ein kleines Buchantiquariat im Norden von Deutschland.

Klaus hat 40 Jahre lang geraucht, 50 bis 60 Zigaretten täglich. Ich habe seit gut einem Jahr Kontakt mit ihm und er hat im Dezember 2010 von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufgehört und ist auf die elektrische Zigarette umgestiegen.

Er hat mir dann immer mal wieder geschrieben wie es ihm so geht.

Sein vorher bedenklicher Gesundheitszustand hat sich in diesem Jahr massiv verbessert. Es war mir immer eine grosse Freude seine Emails zu lesen in denen er von seiner neuen Lebensqualität berichtete. Er hat gesprüht vor Lebenslust, ist dem örtlichen Turnverein beigetreten und hat mit seiner Frau zusammen das Wandern als Hobby entdeckt.

Diese Woche kam nun die folgende Emai von Klaus:

Zitat

„Lieber Phil

Ich kann nicht mehr. Nach dem RTL-Bericht von gestern Abend bin ich es leid. Ich habe genug mich ständig überall rechtfertigen zu müssen vor Leuten die ihre Bildung bei RTL-Extra abholen. Ich kann es nicht mehr hören wie sie mir alle erzählen wie gefährlich und schädlich das Dampfen doch ist.

Ich habe heute Morgen 5 Stangen Zigaretten geholt und soeben die dritte Schachtel aufgemacht. Ich schäme mich und ich verachte mich, vor meiner Frau und vor mir selbst.

Ich gebe auf. Sie sollen feiern dass sie es geschafft haben. Ich bin am Boden zerstört, aber ich bin wieder Raucher. Das haben sie doch alle gewollt.“

Zitat Ende

Ich bin bin sehr traurig und zornig zugleich.

Frau Ministerin Steffens, Frau Dr. Pötschke-Langer, meine Damen und Herren von der Presse. Ist es das was sie wollen? Möchten Sie dass Leute wie Klaus wieder zu Rauchern werden? Warum tun sie das! Welche Interessen verfolgen Sie?

Falls Sie ein intaktes und funktionierendes Gewissen haben – denken Sie bitte an meinen Freund Klaus.

Auf Wiedersehen

Categories: Lifestyle

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Elektrisch dampfen anstelle von Tabak rauchenSonntag, 16 Oktober, 2011 20:41

Elektrisches Dampfen ist eine junge Entwicklung die zurückgeht bis zu den ersten Bemühungen der Firmen Ruyan und Nicstic im Jahre 2005 elektrische Dampfgeräte marktfähig zu machen. Die schweizerische Vertriebsfirma Nicstic existiert seit 2006 nicht mehr, Ruyan ist eine bis heute tätige Firma in China, letztere berichtet Entwicklungszeiten bis zurück in das Jahr 2000. Die Firma Joyetech , ebenfalls in China zuhause, blickt auf eine Firmenhistorie mit Anfängen im Jahre 2007 zurück. Ruyan und Joyetech vertreiben und lizenzieren ihre Produkte international, auch selbst über das Internet. Die Produkte von Ruyan sind Pfeifen und Zigarren/Zigaretten ähnliche Dampfgeräte. Joyetech verzichtet bei seinen Produkten auf Nachahmung von Rauchwaren und setzt auf Funktionalität.

Alle Dampfgeräte arbeiten mit leistungsstarken Akkus (Lithium), einer Verdampfereinheit und einem Liquid - zu ihnen gehört deswegen auch immer ein Ladegerät, i. d. R. irgendwie über USB. Die Geräte haben entweder einen Unterdruckschalter oder einen manuellen.

Die o. g. Firmen und andere produzieren fertig zubereitete Liquids zumeist aus den Basisstoffen Propylenglycol, Glycerin und Wasser, sowie den Zusätzen Aroma und Nikotin, ggfs. Konservierungs- und anderen Stoffen. Liquids gibt es in kleinen Fläschchen zu 10ml, aber auch größere Fläschchen sind bei manchem Anbieter verfügbar. Es gibt eine Vielfalt von Aromen und verschieden hohen Dosierungen mit Nikotin, aber auch Nikotin freie, aromatisierte Liquids werden angeboten und haben ihre Abnehmer.

Die Aromen sind m. W. wasserlösliche Lebensmittelaromen, jedoch sind die Inhaltsstoffe der fertig gemixten Liquids von den Herstellern nicht angegeben - man möchte sich da nicht in die Karten gucken lassen, dennoch gibt es auch aromafreie, mit Nikotin unterschiedlich dosierte Basen zu kaufen, genau wie Aromen für Dampferliquids - zum selber mischen.

Sicher gehen die Ursprünge der Dampfgeräte und ihre Entwicklung auf die Vorlage "Tabak rauchen" zurück und selbstverständlich sind es die Raucher, die sich zuerst für elektrisches Rauchen interessieren. Schließlich wird Dampf erzeugt und inhaliert. Es wird jedoch kein Tabak verbrannt, man muss aber auch keine Nikotin Liquids nehmen und so ist die elektrische Zigarette auch für Nichtraucher interessant und es gibt i. d. T. Dampfer(innen), die auf z. B. Lakritze dampfen stehen :-)

Die gesundheitliche Gefährdung des Dampfenden reduziert sich erheblich - Nikotin gilt nicht als Krebs erregend aber als gesundheitsschädlich, die Basisstoffe gelten als unbedenklich und die Aromen sind als Lebensmittelzusätze zugelassen. Ob und wie viel Reaktionsprodukte beim Verdampfen entstehen ist jedoch noch nicht wissenschaftlich untersucht und sie stellen u. U. eine kleine Unsicherheit dar. Auf jeden Fall ist der Rauch einer Zigarette mit mehren hundert oder tausend verschiedenen Stoffen, die teilweise nachweislich krebserregend sind, auf jeden Fall gesundheitsschädlicher als der Dampf einer Elektrischen Zigarette.

Das Umfeld des Dampfers ist m. E. keiner gesundheitlichen Gefährdung ausgesetzt und i. d. R. findet auch keine Belästigung statt. Elektrische Zigaretten produzieren keinen sekundär Rauch wie eine Zigarette, d. i. der Qualm durch das Abbrennen der Zigarette ohne daran zu ziehen. Es kommt nur dann zu Dampf, wenn der Nutzer sich das Vergnügen gönnt. Auch wenn der Nutzer seinen Genuss an den im Liquid befindlichen Aromen frönt, der Dampf hat so wenig Aroma, dass er für nebenstehende Menschen kaum wahrnehmbar ist und der Dampf löst sich auch ganz auf und bleibt nicht in der Luft stehen. Genau so verhält es sich mit dem Nikotin in der Luft - es wäre nachweisbar aber die Konzentration zu gering um es messen zu können. - Nichtraucher können hier m. E. ruhig ein Auge zudrücken und den Dampfer in ihrer Anwesenheit gewähren lassen!

Für Kinder und Heranwachsene ist der Spass aber denn doch nichts und kann sogar lebensgefährlich sein. Kinder können wohl kaum eine Süssigkeit von einem Erdbeer Liquid unterscheiden - Erwarchsene müssen hier sehr sorgfältig und verantwortungsvoll mit ihrem neuen Genussmittel umgehen, auch anbetrachts der Tatsache, dass Nikotin über die Haut aufgenommen werden kann.

In Deutschland ist elektrisches Dampfen, gemeinhin aber elektrisches Rauchen genannt, noch keinen Regelungen oder Vorschriften unterworfen. Alle notwendigen Geräte und Liquids sind frei erwerbbar. Um sich seine Liquids selbst zu mixen, sind auch alle Stoffe bis auf pures Nikotin frei verfügbar. Nikotin ist pur ein starkes Gift, das nicht in ungeschulte Hände abgegeben werden darf. Jedoch sind herunter reduzierte Basen frei käuflich. Deutschland hat alle Forderungen, Nikotindepots als Medizin einzustufen, bisher noch jedes Mal zurückgewiesen. Aufgrund der neuen Nichtraucher Schutzgesetze besteht jedoch eine gewisse Verfahrens- und Rechtsunsicherheit, wie mit Dampfen umgegangen werden soll. Es gibt Städte wie Köln, die das elekrische Rauchen unter das Nichtrauchergesetz stellten und dadurch Dampfen z. B. in Gaststätten verboten hatten - beim letzten Oktoberfest in Müchen (2011) war Dampfen erlaubt bzw. wurde es toleriert.

Meine persönlichen Erfahrungen und die anderer Dampfer sind positiv. Zu Dampfen hat dazu geführt, dass mir Tabak rauchen nicht mehr wichtig wurde. Die positiven Effekte, die sich dadurch anfänglich einstellen, wie Verbesserung der Lungen- und Geruchsfunktion, sind eine wunderbare Erfahrung und auch die Leute um einen herum haben ihren Anteil daran, stinkt man selbst und die Kleidung doch nicht mehr so nach Rauch. Und ich habe auch keinen Rauchen-abgewöhnen-Stress gehabt und die Rückfallgefahr sehe ich auch eher als klein an. Meine Art Nikotin zu mir zu nehmen, macht mir Spaß, es ist eine Win-Win Situation für mich. All die positiven Effekte, die durch Tabakrauchen aufhören entstehen, kann der Dampfer haben. Demnächst hole ich mir vielleicht auch mal ein 0% Nikotin Lakritze Liquid.

Anfänger möchten vielleicht eine Testzigarette ausprobieren um ein Gefühl zu bekommen, wie Dampfen so ist - es gibt sie in Webshops und im Fachhandel für ca 10€ mit Ladegerät und ein paar Austauschdepots. Einsteigern kann man die eGo-T von Joyetech empfehlen, da sie ein Tank System hat und im Einsteigerset mit 2 kompletten Geräten und mehren Depots besteht die einfache Möglichkeit, verschieden aromatisierte Liquids auszuprobieren, bis man herausgefunden hat, welche Liquids einem gefallen und wärend der eine Akku benutzt wird, kann der andere nachladen. Zudem ist die eGo-T mit einem Gewinde ausgestattet, auf dem viele andere Verdampfertypen passen, sodass man später auf andere Verdampferarten umsteigen kann, wenn sie besser gefallen - denn das muss der Einsteiger mit einkalkulieren, im nächsten Schritt neue Verdampfer einzukaufen, denn sie werden zunehmend schlechter dampfen (Reinigungsmöglichkeiten existieren, sind jedoch nicht jedermann's Sache) und schliesslich auch kaputt gehen (die Glühwendel wird eines Tages durchbrennen). Für Nachschub an Hardware will man also vorgesorgt haben und auch der Akku wird im Dauergebrauch eines Tages nicht mehr wollen! Das Internet bietet hier auch in Deutschland zuverlässig und schnell Nachschub, darüber hinaus ist es ein Quell an Informationen und man kann Kontakte in Dampfer Foren knüpfen, das ist eine enorme Hilfe und Bereicherung. Ausserdem merken auch Tabakläden und Apotheken(!) den Trend, es gibt sogar zunehmend dedizierte offline-Dampfershops in mancher Stadt!

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Die Reaktionen der Leute sind sehr unterschiedlich. Raucher sind schnell interessiert und reagieren je nach Typ neugierig oder ablehnend. Nichtraucher nehmen den Elektrodampfer u. U. gar nicht so schnell wahr, was nachvollziehbar ist, schließlich ist das nicht ihr Fokus. Die Reaktionen der Nichtraucher sind zumeist sehr positiv, denn es stinkt ja gar nicht, und die Neugierde ist oft sehr gross. Leider gibt es auch Leute, die Dampferei aus dem Bauch heraus ohne Nachzudenken ablehnen - oft lassen sich diese Leute auch nicht mit Aufklärung von ihrem Vorurteil abbringen.

Vor meinem ersten Dampfgerät habe ich viel Internet research betrieben und folgender Shop in Deutschland hat mir sehr gefallen, weil zu den Produkten eigene Videos die Handhabe und allerlei Tricks vermitteln. Meine erste Testzigarette und mein erstes eGo-T Komplettset in silber habe ich von E-Zigarette Online Shop Future Smoke PartyNebula  - weitere sehr empfehlendswerte Videos von Dampferhimmel auf Youtube bilden ja sogar eine Dampferschule :-) ...mein erstes Liquid habe ich von Hans Dampft Elektrische Zigaretten bezogen, 30ml Tabak Cigar weil ich dachte, ich müsse einen Tabakgeschmack haben, jedoch gefallen mir fruchtige Aromen von SYSTEMSMOKE mehr und dieser Shop ist mit seinen Liquids auch recht günstig. Noch günstiger wird es mit Basisliquids und Aromen von SECURUS Dampfshop - Rauchen war gestern hier bei mir. Weitere Shops kann man sich erschließen, viel mehr erfahren als in diesem Artikel, sich helfen lasssen und da bin ich auch in den Foren als Dampfzeug angemeldet: Dampfertreff - Das elektrische Zigaretten Fach-Portal, Infos zum e-rauchen sowie im ERF Elektronisches Rauchen Forum. Erstes ist eher comunity bezogen, zweites eher technisch.

Eine schöne Übersicht zum Nachlesen hält Dampfzeichen bereit.

Update (Ende November): Große Supermärkte haben die Elektrische Zigarette entdeckt und führen neuerdings Geräte im Angebot - leider völlig überteuert und von der möglichen Vielfalt der Aromen und unteschiedlichen Nikotindosierung sieht man nichts. Deswegen möchte ich jedem Leser empfehlen, die beiden Foren zu besuchen und sich dort die Anfängerfibel durchzulesen. Es gibt auch Listen von offline-Shops, u. U. muss man sich erst anmelden. Die Foren sind privat betrieben und haben Verfahren die Nutzer zu beachten haben! - Wer liest und sich informiert, ist klar im Vorteil. Ein Besuch im Fachmarkt ist auch sehr empfehlenswert, denn dort kann man z. T. sehr gut beraten werden und u. U. auch testdampfen bevor man kauft.

Categories: Hardware, Lifestyle

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